Ich habe vor etwa 13 Jahren angefangen Parkour zu trainieren. Nach der Schule vermutete ich meine Laufbahn in den Naturwissenschaften. Doch schon das ganze Sitzen im Vorlesungssaal machte mir deutlich, dass ich einen aktiveren Alltag brauche. Aufgrund meiner Begeisterung für Sport und Ernährung entschloß ich mich dazu ein Studium der Sportwissenschaften, an der Humboldt-Universität zu Berlin zu beginnen. Nach meiner Bachelorarbeit zum Thema „Inklusives Potential von Parkour“ werde ich voraussichtlich dieses Semester das Studium mit meiner Masterarbeit zum Thema „authentische Parkourvermittlung“ abschließen. Da ich schnell viel dazu lernen wollte fing ich im Institut für Trainings- und Bewegungswissenschaften als studentische Hilfskraft an. Neben der Auswertung und Erhebung von Messdaten war ich ebenfalls mit der Durchführung von Trainingsinterventionen für z.B. Kreuzbandpatienten vertraut. Auf meinem Weg wurde mir bewusst wie viel Ich Parkour verdanke und dass Ich den Sport möglichst vielen Menschen näherbringen möchte. Seit ich im Mai 2019 die Möglichkeit erhielt für den inklusiven Sportverein Pfeffersport e.V als Sektionsleiter und Trainer für Parkour zu arbeiten, bin ich neben dem Anleiten mehrerer eigener Trainingsgruppen für 3 Jahre mit der Organisation der insgesamt 28 Kurse verantwortlich gewesen. In Zuge dessen habe ich außerdem Fortbildungen zu den Themen „Parkour inklusiv“ und „Parkour für Schüler:innen“ für Übungsleitende und Lehrer:innen gehalten. Nun möchte ich mein Wissen und meine Erfahrungen weitergeben an dich weitergeben.
Danke an alle Menschen, die mich auf meinem Weg begleitet haben.
Thiemo Teodoruk, Phillip Graaf, Sahra Mohr, Pat Pataman Pertz, Danny Bordfeld, Paul Eggert, Martin Wille, Domenik Arend, Yasmin, Yunus, Andre Serfas, Niklas Monteiro, Matthias Yosue, Jona Tewes